Pünktlich zum Schulbeginn nach den Sommerferien wurden die beiden neuen mobilen Messtafeln zur Geschwindigkeitsmessung im Bad Vilbeler Stadtgebiet montiert. Die Anregung aus den Ortsbeiräten Massenheim und Heilsberg, die auch bei den Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung Anklang fand und im Doppelhaushalt 2017/18 beschlossen wurde, wurde damit umgesetzt. Zunächst sind die Tafeln in der Frankfurter Straße und auf dem Heilsberg in der Straße „Pestalozzistraße“ montiert. „Die Tafeln hängen damit an viel befahrenen Straßen, die gleichzeitig Schulwege sind. Hier ist besondere Vorsicht geboten und die Messtafeln sind dafür ein geeignetes Instrument“, so der Erste Stadtrat und Verkehrsdezernent, Sebastian Wysocki.

Gemeinsam mit dem Leiter der Straßenverkehrsbehörde, Timo Jehner, sowie Mitarbeitern des Betriebshofes und der Ordnungspolizei machte sich Wysocki ein Bild von den neuen Tafeln. Begleitet wurden sie zusätzlich von den Ortsvorstehern Kurt Liebermeister für die Kernstadt und Peter Schenk für den Heilsberg. „Die Tafeln zeigen zum einen die Geschwindigkeit an, die das Auto, das vorbeifährt, fährt und leuchten mit einem grünen und lachenden Gesicht, wenn sich die Fahrer an die erlaubte Höchstgeschwindigkeit hält“, erklärt Wysocki. Halten sich die Autofahrer nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkungen, so leuchten die Tafeln in orange und zeigen bei einer Geschwindigkeit zwischen 30 und 35 Km/h das Verkehrsschild „Höchstgeschwindigkeit 30“ an, über 35 Km/h sieht man ein trauriges Gesicht. Die Anzeigen beginnen erst ab einer Geschwindigkeit von 15 Km/h, um nicht jeden Fußgänger und Fahrradfahrer zu zählen. „Gerade jetzt zu Schulbeginn sind diese Tafeln eine sinnvolle Ergänzung zu den Verkehrsschildern. Wir haben bewusst auf den Bereich der Schulen gesetzt, da hier erhöhte Aufmerksamkeit an den Tag gelegt werden sollte“, führt Wysocki weiter aus. Eine weitere Besonderheit ist, dass die beiden Messtafeln nicht nur die Geschwindigkeit und den dazugehörigen Smiley anzeigen, sondern dass alle Fahrten erfasst und gespeichert werden. „Damit erhalten wir zusätzliche Informationen über die tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten und die Zahl der Verkehrsteilnehmer“, führt Wysocki weiter aus.

Auch die Ortsvorsteher Liebermeister und Schenk waren voll des Lobes für die Tafeln. „Wir freuen uns, dass diese Anregung, die ja auch aus den Ortsbeiräten heraus kam, nun umgesetzt wurde und halten den vorgeschlagenen Plan für sinnvoll“, so die beiden Ortsvorsteher. Vorgesehen ist, die Tafeln für jeweils einen Monat an den Standorten montiert zu lassen, um im Anschluss wieder für jeweils einen Monat an einem anderen Standort in einem anderen Stadtteil montiert zu werden. „Aufgrund der Anzahl an Straßen wird eine Messtafel dauerhaft im Bereich der Kernstadt eingesetzt werden. Die andere Tafel wird in den Stadtteilen zum Einsatz kommen. Das führt im Ergebnis dazu, dass die zweite Messtafel in jedem Stadtteil für insgesamt drei Monate im Einsatz ist“, erläutert Wysocki abschließend.

Quelle: bad-vilbel.de

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